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4
Jan
2009

snowdrifts





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31
Dez
2008

29
Dez
2008

2008

das jahr 2008, von mir ob eines bedeutsamen jubiläums ein wenig gefürchtet, war ein gutes jahr.

die kinder sind weiter gewachsen und gediehen und ich gewöhne mich langsam an den gedanken, dass sie mich eines schönen tages größenmäßig einhaben werden. größenmäßig!

wir waren ein jahr NICHT mit platz-, hieb-, und schnittwunden in der notaufnahme, was vielleicht dafür spricht, dass es im haushalt der frau nisavi ein bisschen ruhiger wird.

von seiten der sich ständig vergrößernden familie ist mir eine menge unterstützung zuteil geworden, für die ich danke.

gute freunde, auf die immer verlass war, haben mich auch durch dieses jahr begleitet: die drei damen vom grill sowieso, aber auch die moritzburger goldhörner, mit denen wir unbeschwerte tage verbrachten, die unverheirateten, die immer einen weg kannten, wenn ich mal nicht weiterwusste, die kollegen von "früher", die hundefreunde und andere...

(auch bei meinen "neuen" kollegen fühle ich mich nach wie vor sehr gut aufgehoben. die entscheidung, die arbeitsstelle noch einmal zu wechseln, habe ich keine sekunde lang bereut. )

ich bin froh, dass ich sie alle habe und muss das bei gelegenheit auch mal explizit ausführen.

ich habe neue menschen kennengelernt, inspirierende und interessante zeitgenossen, mit denen ich hoffentlich noch ein langes stück weg gemeinsam zurücklegen werde.

im zuendegehenden jahr sah ich neue orte.

noch ganz gegenwärtig ist mir die holländische frühlingslandschaft rund um slot loevenstein.
ich denke oft an delft. an amsterdam und das anne-frank-haus. an zeeland.

aber auch an die blühenden alpentäler und unseren schönen urlaub in österreich.

die sommertage im spreewald haben das jahr zu einem speziellen gemacht. die landschaft dort lässt mich, aus gründen, die ich eigentlich nicht verstehe, ganz ruhig werden. ich hoffe sehr, dass ich auch 2009 wieder dort sein kann.

und schließlich: arabien. etwas ganz neues, fremdes. wie ein gewürz auf der zunge. ein erster eindruck. und: eine ungeheure faszination.

ich habe viel gelesen in 2008. drei bücher haben mich wirklich beeindruckt. über zwei schrieb ich hier im blog schon. über die millenium-trilogie von larsson und "die eleganz des igels. "
ein buch muss ich hinzufügen. unbedingt. "die bücherdiebin" von markus zusak. ein ganz weises buch, das uns menschen den spiegel vorhält. eine ganz außergewöhnliche geschichte, brilliant erzählt. so traurig allerdings, dass man anschließend ganz still ist.

musikmäßig würde ich christian kjellvander als meine entdeckung 2008 bezeichnen. jedenfalls sind seine cds bei mir am meisten gelaufen.

aber auch das konzert mit dem ukulele orchestra of great britain ist unvergesslich, der musik UND der umstände wegen.

zwei filme verdienen es, noch einmal erwähnt zu werden, aber über beide habe ich bereits geschrieben: "wie im himmel" und "tsotsi".
allerdings habe ich auch den allersinnentleertesten, allerblödesten, beschränktesten film meines lebens in diesem jahr gesehen: "sex and the city".
nichtmal "pokemon"oder "polarexpress" waren schlimmer. und das will echt was heißen.

yoga schließlich ist eine wichtige entdeckung des jahres. alle yogastunden haben mir sehr, sehr gut getan und mir geholfen, den stress des alltages besser zu verkraften.

und so nehme ich mir (einmal mehr) für das neue jahr vor, mich auf die wirklich wichtigen dinge zu konzentrieren. meine kraft gut einzuteilen. die dinge ruhig und überlegt anzugehen.

allen lesern hier ein gutes neues jahr.

26
Dez
2008

zwischendrein

abseits, entfernt von straßen, wegen und pfaden,
im schatten der bäume, geht ein schneekind.

blütenblass ist es. und wenn es stolpert, unterbricht es sein singen.

von zeit zu zeit greift es nach den wolken, so wie nur kinder nach einer erinnerung greifen.

es schüttelt den kopf - als habe es nicht gefunden wonach es suchte. dann vergisst es das graue. unfassbare. im nächsten moment.

es lächelt, bleibt stehen.
nimmt zweige in die kühlen hände und weiß die sonnenschwestern behütet.

feine flocken fallen vom himmel.



wenn du jetzt deine hand auf mein herz legst,

kann ich es dir zeigen, das schneekind, und dir von seinen liedern erzählen.

23
Dez
2008

weihnachten 2008



Ich wärme mich an diesem Stück Christentum und nehme es entgegen wie ein Märlein. Und dann ist es solch ein Fest für Frauen, denn diese Mutterbotschaft lebt ja immer noch weiter in jedem Weibe.

(Paula Modersohn-Becker, Briefe, 25.12.1900)


in diesem sinne wünsche ich allen schreibern und lesern (auch und ganz besonders der leserin in baruth) ein wunderbares, herzwärmendes weihnachtsfest.

22
Dez
2008

are we human or are we dancer?

ich mag den song, der sich so peu à peu in meine vorweihnachtsstimmung eingeschlichen hat. und ich mag den text.

Close your eyes, clear your heart
Cut the cord


http://de.youtube.com/watch?v=n6r4KT8-VX0

20
Dez
2008

inkheart

ich liebe die kinderbücher von cornelia funke. insbesondere "tintenherz", "tintenblut", "tintentod" und "der herr der diebe". cornelia funke ist für mich eine der ganz großen kinderbuchautorinnen. eine, die kinder ernst nimmt. eine, die nicht vergessen hat, was es bedeutet, kind zu sein. ich kann sie für mich nur mit astrid lindgren vergleichen.

die verfilmung von "der herr der diebe" halte ich für sehr gelungen und so war ich sehr gespannt auf die tintenherzverfilmung.

nun, ich habe das kino eben ziemlich enttäuscht verlassen. nach meinem dafürhalten gelingt es dem film nicht ansatzweise, den zauber und die poesie der literarischen vorlage zu transportieren. brendan fraser überzeugt nicht als mo, meggie ist schlecht besetzt (zumindest habe ich eine ganz andere vorstellung von ihr), helen mirren bleibt als elinor weit unter ihren möglichkeiten und auch alle anderen charaktere wirken merkwürdig farb-und konturlos. einzig paul bettany (> a beautiful mind) brilliert als feuerspuckender gaukler.

schade. sehr schade.

dafür gab es ein vorfristiges weihnachtsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe:

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19
Dez
2008

Krabat

http://www.krabat-blog.de/blog/teasertrailer/

von der machart her erinnert mich der film an "das parfüm".
ähnlich perfekt gemacht. aber seelenlos - irgendwie. es hallt nichts nach.

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