Zufallsbild

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11
Mai
2009

10
Mai
2009

garden diary

ich hatte gehofft, dieser winter, der sogar mir ans leben wollte, hätte ein paar von diesen drecksviehchern ins jenseits befördert.
es macht nicht den eindruck.

nachts höre ich sie kichernd aus der hecke kriechen und anschließend mit den beißwerkzeugen klappern.

und übrig bleibt das hier:

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einzig der gekräuselte salat hält sich standhaft, wahrscheinlich kratzt der am schneckenbäuchlein.

sellerie mögen die biester nicht und die zucchinipflanzen wachsen glücklicherweise schneller als die blödschleimis schnurpsen können.

die zwei schneeweißchenrosenstöcke und der gingkobaum haben den winter leider nicht überstanden. eine beängstigende bilanz. die krise hat den nisavigarten erreicht.

8
Mai
2009

Eine unwiderstehliche Verbindung...

... frische Erdbeeren und Rhabarber. Besonders delikat mit Vanille.

Ich hab mich heute aufgerafft und an einem verregneten Frühlingsnachmittag dreizehn Gläser Konfitüre gekocht.

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Vielleicht mach ich in meinem nächsten Leben doch eine Kneipe auf. Oder ein literarisches Cafe.

4
Mai
2009

3
Mai
2009

neues fahrrad, neues glück...

wir trainieren für die rhein-tour und den spray-wald. am freitag sind wir zum anwärmen 15 km geradelt, über stock und stein.
heute waren es summa summarum 25 km. rollmopspicknick und honigmelonensause inkludiert.

meine absoluten gartenlieblinge derzeit:



ich kann mich nicht sattsehen.

die musik zum tag: http://www.youtube.com/watch?v=3V9NOh3hrJs

2
Mai
2009

Idylle

Mann und Weib liegen am Weiher; beobachten lächelnd, wie sich die Sonne auf der Wasseroberfläche bricht.

Blütenstaubhäute umspannen das Gewässer wie alte Hände. Sie locken kleine Insekten in ihre Falten und lassen sie zappelnd ersaufen. Wenn sich Karpfengreise noch einmal im Licht verführt wähnen, holt sie der Reiher.

Unbeschwert flüstern und lachen die Menschen und nehmen mit spitzen Fingern klebrige Bienenstichstückchen, das Stück ein Euro, aus Plastikdosen. Sie trinken schwarzen Kaffee aus doppelwandigen Bechern und küssen sich.

Plötzlich erhebt sich raschelnd der Wind auf den Wassern, treibt auf die beiden zu, wirbelt durch sie hindurch und verschindet im Dunstlicht des Waldes.

Moosreste, Stöckchen und Steine fallen aus dem Haar der Frau wie böse Träume. Erschrocken schüttet sie Tannennadelkaffee ins Gras.
Gelbe Spritzer wischt sich der Mann aus dem verwunderten Gesicht. Schnell wirft er einen Kuchenrest ins Gebüsch.

Sie fragt, wie spät es ist.
Als ob die Zeit eine Rolle spiele, denkt er.

Zehn nach fünf ist es.

Das Paar steht auf, packt Dosen und Thermoskanne ein und geht davon.

24
Apr
2009

spring

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18
Apr
2009

Last exit Munich

14.04.2009

Muenchen leuchtete. Ueber den festlichen Plaetzen und weißen Saeulentempeln, den antikisierenden Monumenten und Barockkirchen, den springenden Brunnen, Palaesten und Gartenanlagen der Residenz spannte strahlend ein Himmel von blauer Seide...

(Th. Mann / Gladius Dei)


Wir sind auf den Spuren des großen Dichters unterwegs. Der literarische Stadtrundgang beginnt an der Glyptothek, fuehrt uns zu den verschiedenen Wohnstaetten der Familie Mann, Cafes, zu Kirchen, zur Uni, zum Hofgarten und schliesslich zum Nordfriedhof.


Theatinerkirche am Odeonsplatz


Thomas-Mann-Villa in der Poschingerstraße

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Muenchner Universitaet / Erinnerung an die Geschwister Scholl

Wir wohnen in Wolfrathshausen und machen im Gasthof Oberhauser in Egling Bekanntschaft mit geschwollenen Wollwuersten, Wammerl, Ruesserl und Kalbsbries. Als Nichtbiertrinkerin hat frau es schwer in einer bayrischen Wirtschaft.

15.04. 2009

Vorlesungen und Seminare an der LMU. Koeppen, Mann, Rilke und die Schwabinger Boheme spielen eine Rolle. Interessante Gedanken. Impulse und Anregungen.

Nachmittags ausgedehntes sightseeing. Viktualienmarkt. Stachus. Rathaus. Dallmayr.
Leider reicht die Zeit nicht aus.

Wir troesten uns mit einem leckeren Abendessen und denken dabei auch ueber den Sinn der folgenden Botschaft nach:



16.04. 2009

Das Wetter ist erneut so großartig, dass wir es fast bedauern, insgesamt sechs Stunden im Bus sitzen zu muessen. Die Fahrt nach Oesterreich ist dennoch schoen. Schneebedeckte Alpengipfel saeumen bluehende Taeler.

In Ohlsdorf besichtigen wir den Vierseitenhof von Thomas Bernhard. Sein Halbbruder fuehrt uns durch die Raeume, die wirken, als habe der Autor sie eben erst verlassen. Ein eigenartiges Flair liegt ueber dem Ort.



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Abends geraten wir ins Ochsenschlachtefest. Meine Guete! Ich wusste gar nicht, dass Menschen so viel Fleisch auf einmal essen wollen und koennen.

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